Elektronik und Technische Informatik
Abteilung: Elektronik
Autoren: Stecher
Betreuer: Stecher
AUTONOME ROBOTIK

Im Rahmen des Projektunterrichts wird im Werkstättenunterricht der Abteilung Elektronik und Technische Informatik der Drivy gebaut (ab dem Schuljahr 2018/19 baut jede SchülerIn der 2. Klasse der Abteilung Elektronik und Technische Informatik den Drivy).

Das selbstfahrende Roboterfahrzeug ist so gestaltet, dass es einer Linie folgen kann. Mit einem Handy-Appoder Bluetooth kann unser Drivy gesteuert werden.

Wir beginnen in der 2. Klasse mit einfachen Funktionen, die immer komplexer aufgebaut werden.

Verschiedene Sensoren (Ultraschall, optische Sensoren...) unterstützen das autonome Fahren. Der Elektroniker entwickelt die Schaltungen des Drivy, der Technische Informatiker programmiert das Fahrzeug mit all seinen Sensoren.
Biomedizin- und Gesundheitstechnik
Abteilung: Biomedizin und Gesundheitstechnik
Autoren: Stecher
Betreuer: Netzer
Roboterhand

Mit dem LaserCutter werden die einzelnen Fingerglieder herausgeschnitten. Nach dem mechanischen Zusammenbau, wird die Elektronik ergänzt. Das fertige Produkt wird im Progammierunterricht eingesetzt.


Maschinenbau: Öffnungsmechanismus Seilprüfgerät
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: Poscher, Felder, Schönhuber
Betreuer: R. Huber, R. Thurner

Die Versuchsanstalt für Maschinenbau Innsbruck ist eine der wenigen Prüfanstalten, welche Prüfungen an Stahlseilen durchführen kann. Die Prüfung basiert auf einem magnetinduktiven Prüfverfahren. Starke Permanentmagnete in Verbindung mit Messinstrumenten erkennen durch eine Relativbewegung zwischen Seil und Prüfgerät Drahtbrüche im Seil.

Bei der Prüfung von Tragseilen an Pendelbahnen wird das Prüfgerät vom Laufwerk der Gondel über das Seil gezogen. Das Problem liegt beim Überfahren der Stützen mit dem Prüfgerät. Da das Prüfgerät das Seil umschließt, muss es zum Überfahren geöffnet werden – dabei wird aber noch die Oberseite geprüft.

Das bis jetzt nötige händische Öffnen des Prüfgeräts während der Fahrbewegung ist sehr gefährlich, da die Laufrollen und Stützenbauteile Einzugsstellen darstellen, die Stützen von Pendelbahnen weisen zudem meist eine enorme Höhe auf.

Um nun dieses Risiko zu minimieren, galt es einen Mechanismus zu entwickeln, welcher es der Prüfperson erlaubt den Öffnungsvorgang des Prüfgeräts mittels eines Fernbediengeräts von der Gondel aus zu steuern.

Die Umsetzung des Problems erfolgt über zwei doppeltwirkende Zylinder welche jeweils an der oberen- bzw. unteren Hälfte des Prüfgeräts und an einem gemeinsamen Hebel befestigt sind. Die Ansteuerung der Zylinder erfolgt über eine elektrohydraulische Schaltung, welche sich mitsamt deren Steuergerät, Hydraulikaggregat und Stromversorgung in der Gondel auf einem fahrbaren Wagen befindet. Die Betätigung des Öffnungsmechanismus erfolgt somit gefahrlos für die Prüfperson über die Schalter und Taster am Fernbediengerät.

Dieses Projekt erzielte den 1. Platz beim BeTheBest-Wettbewerb der Tiroler Wirtschaftskammer und den 3. Platz in der Kategorie Engineering beim österreichweit ausgetragenen Wettbewerb Jugend Innovativ.
Maschinenbau: Einparksystem für eine Tiefgarage
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: Gattringer, Abenthung, Haller
Betreuer: O. Schullerus, J. Knofler

Die Aufgabe dieser Diplomarbeit war es, Lösungsansätze für ein Parksystem zu finden, das eine effizientere Platzverwendung in einer privaten Tiefgarage gewährleistet. Es wurden verschiedene Konzepte ausgearbeitet und anhand der wirtschaftlichen Vorgaben analysiert. Das Konzept, welches hinsichtlich der Funktionalität der Antriebs- und Hubfunktionen am besten abgeschnitten hat, wurde weiterverfolgt.

Das Hauptaugenmerk lag darauf, in der bereits bestehenden Tiefgarage sechs Stellplätze für Kraftfahrzeuge zu verwirklichen. Aktuell sind nur zwei Stellplätze durch bestmöglichste Platznutzung ohne Einparksystem verwendbar. Durch die beengten Platzverhältnisse in der bereits bestehenden Tiefgarage war es eine große Herausforderung, die Konstruktion möglichst kompakt und trotzdem wartungsarm zu halten. Das ausgearbeitete System besteht aus sechs Transportplattformen, einer Antriebsplattform und den dazugehörenden Elementen wie Ladestation und Sensorik. Nach dem Abstellen des Kraftfahrzeuges auf der Transportplattform im Einfahrtsbereich wird diese von der Antriebsplattform angehoben und an den gewünschten Stellplatz gebracht. Die elektrische Versorgung der Antriebe sowie der Steuerung erfolgt über einen in der Antriebsplattform verbauten Akkumulator. Diese Akkumulatoren können an bestimmten Stellen, die bei der Programmierung berücksichtigt sind, aufgeladen werden. Jeder Weg, jede Positionierung und jede Bewegung zu einem Stellplatz sind in der Steuerung hinterlegt. Der Arbeitsbereich des Systems darf von Personen nicht betreten werden, ansonsten wird der Bewegungsvorgang unterbrochen. Aufgrund der Ausführung der Konstruktion und der gewählten Steuerungslogik kann dieses Einparksystem leicht für andere Tiefgaragen bzw. Parkplätze angepasst werden.

Dieses Projekt konnte den Kategoriepreis Mechatronik beim Tiroler Nachwuchs-Ingenieurpreis TINIP 2017 gewinnen.
Maschinenbau: Spannsystem für 5-Achsen-Bearbeitung
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: Granig, Oberladstätter, Wolsegger
Betreuer: M. Darnhofer, J. Knofler, K. Ruetz

Für die Fertigung von Maschinenbauteilen in Kleinserien ist derzeit beim Auftraggeber eine flexible Fertigungszelle der Firma Hermle im Einsatz, die mit zwei 5-Achs Bearbeitungszentren C42U und einer Robotereinheit RS2 ausgestattet ist. Diese Robotereinheit ermöglicht einen 3-Schicht Betrieb. Um die Rüstzeiten möglichst kurz zu gestalten, wurde ein stufenlos verstellbares Spannmittel in Auftrag gegeben.

Dieses soll mit einer Spannkraft von mindestens 40kN arbeiten, die Zugänglichkeit für die 5-Seitenbearbeitung und eine hohe Prozesssicherheit wird vorausgesetzt. Das Spannmittel soll einen Spannbereich von 20-150mm abdecken und auf einer Palette für das Roboter-Handling aufgebaut sein.

Durch die Erstellung sämtlicher Fertigungszeichnungen wurde die Herstellung des Spannmittels ermöglicht. Die Berechnungen der relevanten Bauteile sowie die Liste der Zukaufteile wurden dokumentiert. Eine Verknüpfung der Steuerung vom Bearbeitungszentrum mit dem Spannmittel ist gegeben.
Maschinenbau: Papiermodel Liebherr Planieraupe PR776
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: Schüler der 3BHMBT (2015)
Betreuer: M. Grif und J. Knofler

Die Schüler der 3BHMBT haben in einem Unterrichtsprojekt ein Papiermodell der Liebherr Planierraupe PR776 im Maßstab 1:25 entwickelt.

Lade Dir die Bauanleitung und den Bausatz für das Papiermodell der Liebherr Planierraupe PR776 einfach mit den Links am Ende des Artikels der Liebherr-Firmenzeitung herunter!